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Klare Kommunikation auch in Krisenzeiten

Tinnitus Eroeffnung 768x823 Wie ist für gehörlose und hörbehinderte Menschen das Verstehen möglich, wenn alle Masken tragen? Der Schweizerischer Gehörlosenbund SGB-FSS, pro audito schweiz und die Beratung für Schwerhörige und Gehörlose BFSUG fordern gemeinsam von den Behörden eine klare öffentliche Haltung, dass eine angepasste Kommunikation für Menschen mit einer Hörbehinderung wichtig und überall sofort erfolgen soll. Dazu gehören neben der Übersetzung in Gebärdensprache und die Mitschrift auch der Einsatz von Masken mit Sichtfenstern.

Speziell wird auf die neueste Erläuterung des Bundesamtes für Gesundheit BAG hingewiesen: «Unter Einhaltung der Abstandsregeln können Masken bei der Kommunikation mit Menschen mit einer Hörbehinderung auch abgenommen werden.»

Gemeinsame Medienmitteilung SGB-FSS, pro audito schweiz, BFSUG

Bild: Pixabay

Tagung «Tinnitus und jetzt» als Video und Mitschrift verfügbar

Tinnitus Eroeffnung 768x823Wie lässt sich Tinnitus abschwächen? Erfahren Sie das Neueste in den Vorträgen der Fachleute, die jetzt als Videostream zur Nachverfolgung bereitsteht. Irene Verdegaal, Geschäftsleiterin von pro audito schweiz, moderierte die Tagung, bei der auch online Fragen gestellt wurde, so zum Beispiel von einem Nationalrat, der häufig um vier Uhr morgens von Tinnitus geweckt wird. Die gefilmten Antworten der Experten finden Sie im nachfolgenden Link.
Blogbeitrag von pro audito schweiz 

Bei der Tagung vom 05. Oktober 2020 war unser Tinnitus-Gruppenleiter Jürg Zimmermann als Referent und Podiumsgast anwesend. Möchten Sie mehr über Tinnitus erfahren oder spontan eine der drei kostenlosen Selbsthilfegruppen besuchen
⇨ Tinnitus und Tinnitusgruppen

Die Anerkennung der Gebärdensprache wird auf die lange Bank geschoben

RathausEnttäusche gehörlose und hörbehinderte Menschen: Der Grosse Rat wandelt die Motion zur Anerkennung der Gebärdensprache in ein Postulat um. Nur ein halboffenes Ohr hatte der Grosse Rat für die CVP-Motion zur Anerkennung der Gebärdensprache.

Die vielen «Aber» während der Debatte verärgerten die auf der Zuschauertribüne zahlreich anwesenden gehörlosen und hörbehinderten Menschen, die eine zügige Realisierung des Grundrechts gemäss UNO-Behindertenrechtskonvention erwartet haben.

Immerhin erhielt das Postulat 134 Ja-Stimmen, 11 Nein-Stimmen und 4 Enthaltungen. Die IGGH erwartet nach wie vor die Umsetzung der alten Anliegen gemäss UNO-BRK und werden sie nachdrücklich einfordern. 

⇨ PDF Medienmitteilung