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Schlechte Erfahrungen im Gesundheitswesen

Visual Festival auawirleben - BETTER NOW

Unleserliche Notizen - die schriftliche Kommunikation ist kein Ersatz für ein vertieftes Gespräch mit Fachleuten im Gesundheitswesen. Hat sich ein Spital oder ein Artzperson geweigert, einen Gebärdensprachdolmetscher einzusetzen? Dann wenden Sie sich bitte so schnell wie möglich an die Rechtsabteilung des Schweizerischen Gehörlsoenbundes!

Aktuell sammelt der Schweizerische Gehörlosenbund SGB-FSS im Rahmen ihrer Gesundheitsstrategie Berichte zu schlechten Erfahrungen. Ob jetzt oder früher, das spielt keine Rolle. Jede ungünstige Erfahrung ist wichtig.

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⇨ Link zum Blogbeitrag des Schweizerischen Gehörlosenbundes

Gesichtsmaske und Verstehen?

MK

In der Arztpraxis tragen alle eine Maske. Wie können wir Gehörlose und hörbehinderte Menschen uns bei der Rezeption anmelden?

Pro audito schweiz und der Schweizerische Gehörlosenbund SGB-FSS sind diesem Problem nachgegangen und fanden eine Reihe von erprobten Hilfsmittel. Die Dachverbände fordern die beruflichen Gesichtsmaskentragende auf, ihre Kommunikationsweise an Gehörlose und Hörhilfetragende anzupassen, zum Beispiel eine transparente Gesichtsmaske zu tragen, wie hier rechts im Bild.
⇨ Produktdetails Gesichtsmaske

Weitere Möglichkeiten zeigt der Schweizerische Gehörlosenbund im Video auf:
 

Mit Mundschutz: Wie mit den Gehörlosen kommunizieren from SGB-FSS on Vimeo.

⇨ Medienmitteilung pro audito schweiz

⇨ Medienmitteilung Schweizerischer Gehörlosenbund SGB-FSS

Bild: Genehmigung REHADAT, Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.

Absolut unwürdig: Regierungsrat will Gebärdensprache nicht amtlich anerkennen

grosserrat

«Unwürdig! Die Ankündigung ist schockierend: Der Berner Regierungsrat will der Gebärdensprache keine offizielle Anerkennung gewähren! (...)

Die Berner Regierung (insbesondere die Gesundheits- und Fürsorgedirektion) versteckt sich in ihrer Antwort hinter schwachen Argumenten, um ihre Entscheidung zu begründen. Insbesondere ist sie der Ansicht, dass das Behindertengesetz weitgehend ausreichend ist.

Aber dieses Argument verkennt den Charakter der Forderung: Es geht darum, Ernst genommen und verstanden zu werden – eben um ein offizielles Zeichen, dass die Sprache dieser Menschen offiziell anerkannt wird. Diese offizielle Anerkennung der Gebärdensprache, die bereits in vielen Ländern und mehreren Schweizer Kantonen erteilt wurde, hat nicht nur eine starke symbolische Dimension, sondern bringt endlich auch die nötige Verbindlichkeit. Die CVP wird sich im Grossen Rat weiterhin für die Anerkennung der Gebärdensprache einsetzen. Die Debatte findet voraussichtlich im März 2020 statt.»

Diese gekürzte Medienmitteilung der CVP zeigt den Ernst der Lage. Der Schweizerische Gehörlosenbund SGB-FSS und die Interessengemeinschaft der Gehörlosen und Hörbehinderten IGGH rufen die Grossräte auf, JA für die Motion abzustimmen. Die Gebärdensprache ist die Muttersprache der Gehörlosen und ein Grundrecht auch gemäss UNO-Behindertenrechtskonvention.

⇨ Medienmitteilung der CVP Kanton Bern

⇨ PDF Medienmitteilung CVP Motion

 Foto: Grosser Rat des Kantons Bern, fotografiert von Manuel Stettler, Kanton Bern.