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Positionspapier von Kultur Inklusiv

Charta zur kulturellen Inklusion

Menschen mit Behinderungen haben gemäss UNO-Behindertenrechtskonvention das Grundrecht an kultureller Teilhabe. In Artikel 30 werden Kulturveranstalter dazu angehalten, vielfältige Zugänge anzubieten.

Damit ist nicht nur die Übersetzung in Gebärdensprache oder der Einsatz von Höranlagen gemeint, sondern ist viel umfassender. Die Charta listet fünf Handlungsfelder auf:

  • Kulturelles Angebot
  • Inhaltlicher Zugang
  • Baulicher Zugang
  • Arbeitsangebote (für Menschen mit einer Behinderung)
  • Kommunikation (Sensibilisierung der breiten Öffentlichkeit)

Charta zur kulturellen Inklusion

Bild von Ruben Holliger

Wegweisendes Urteil zur betriebsinternen Weiterbildung

Titelbild Induktive Höranlage in einem Raum visualisiert. Der drahtlose Ton wird vom Sender an das Hörgerät ausgestrahlt.

Ein gehörloser Konstrukteur benötigte einen Gebärdensprachdolmetschdienst für eine interne Weiterbildung seiner Firma. Doch die IV-Stelle des Kantons Luzern übernahm die Kosten nicht.

Deshalb kontaktierte der Konstrukteur den Rechtsdienst des Schweizerischen Gehörlosenbundes SGB-FSS. 2019 gelangte der Fall so ans Luzerner Kantonsgericht, der zu Gunsten des Gehörlosen entschied. Doch die IV-Stelle zog den Fall an das Bundesgericht weiter.

Am 3. Juli 2020 bestätigten die Lausanner Bundesrichter das Urteil des Kantongerichts und stellten somit klar, interne Weiterbildungen gelten als Weiterbildungen und nicht etwa als betriebliche Versammlungen.

Urteil des Bundesgerichts vom 03. Juli 2020

Artikel Luzerner Zeitung vom 21. Juli 2020

Bild von Arek Socha auf Pixabay

Online-Vorträge in Gebärdensprache und mit Schriftdolmetschdienst

Titelbild Workshop Soziale UngleichheitMittwoch, 16. September 2020, 16.00 - 17.15 Uhr,
Camilla Parker: Das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben

Einmalige Gelegenheit! Die Tagung zur neuesten Entwicklung des Behindertengleichstellungsrechts wird dieses Jahr live und kostenlos ausgestrahlt. Mit Übersetzung in Gebärdensprache und mit Schriftdolmetschdienst.

Montag, 24. August 2020, 16.00 - 17.15 Uhr
Dr. Caroline Hess-Klein: Strategische Prozessführung zur Durchsetzung der Rechte von Menschen mit Behinderungen.

Dienstag, 27. Oktober 2020, 16.00 - 17.15 Uhr
Prof. Dr. Thierry Tanquerel: Die politischen Rechte der Menschen mit Behinderungen

Donnerstag, 26. November 2020, 16.00 - 17.15 Uhr
Alexia Black: Wirkliche Deinstitutionalisierung: Eine Perspektive aus Neuseeland

Anmeldung bis spätestens zwei Tage vor dem Anlass. Mehr Informationen siehe PDF Flyer.

PDF Flyer