• 009.jpg
  • 011.jpg
  • 008.jpg
  • 006.jpg
  • 012.jpg
  • 007.jpg
  • 010.jpg
  • 005.jpg
  • 004.jpg
  • 001.jpg

Covid-19: Kanton Bern missachtet UNO-BRK

offener briefDie am 30. April 2020 live ausgestrahlte Medienkonferenz des Kantons Bern konnten hörbehinderte Menschen nur bedingt verstehen. Es fehlte eine qualitativ geeignete Untertitelung (siehe Link ganz unten).

Für gehörlose Menschen war die neue Medienorientierung gar nicht verständlich, weil keine Übersetzung in Gebärdensprache angeboten wurde.

Somit hat der Kanton Bern Artikel 9 der UNO-Behindertenrechtskonvention missachtet. Im Artikel ist festgehalten, dass bei Live-Übertragungen von Medienkonferenzen Gebärdensprachdolmetschende eingesetzt werden und untertitelt sein müssen.

Deshalb schrieben die Beratung für Schwerhörige und Gehörlose Bern sowie die Interessengemeinschaft Gehörlose und Hörbehinderte IGGH schon zum zweiten Mal einen offenen Brief an den Regierungsrat Pierre Alain Schnegg, der die Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion leitet.

⇨ PDF Offener Brief

⇨ Offizielle Webseite zum Coronavirus des Kantons Bern  

 

Schlechte Erfahrungen im Gesundheitswesen

Visual Festival auawirleben - BETTER NOW

Unleserliche Notizen - die schriftliche Kommunikation ist kein Ersatz für ein vertieftes Gespräch mit Fachleuten im Gesundheitswesen. Hat sich ein Spital oder ein Artzperson geweigert, einen Gebärdensprachdolmetscher einzusetzen? Dann wenden Sie sich bitte so schnell wie möglich an die Rechtsabteilung des Schweizerischen Gehörlsoenbundes!

Aktuell sammelt der Schweizerische Gehörlosenbund SGB-FSS im Rahmen ihrer Gesundheitsstrategie Berichte zu schlechten Erfahrungen. Ob jetzt oder früher, das spielt keine Rolle. Jede ungünstige Erfahrung ist wichtig.

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

⇨ Link zum Blogbeitrag des Schweizerischen Gehörlosenbundes

Festival auawirleben - BETTER NOW

Visual Festival auawirleben - BETTER NOW

Trotz Festivalabsage kommt auawirleben zu Euch, vom 08. bis 21. Mai 2020. Ihr könnt grösstenteils zuhause bleiben. Wenn ihr Euch anmeldet, erhaltet ihr vom 08. bis 21. Mai verschiedene Briefe von uns. Darin findet Ihr jedesmal ein künstlerisches Angebot unserer eingeladenen Künstler*innen.

Viele Beiträge sind für gehörlose und hörbehinderte Menschen zugänglich: Untertitelung, Übersetzung in Gebärdensprache. Bitte bei der Anmeldung fürs «Brief-Abo» schreiben, ob eine Übersetzung in Gebärdensprache benötigt wird.

⇨ Mehr Informationen im PDF Flyer