Brigitte Schökle, Geschäftsführerin

brigitte.schoekle@nulliggh.ch | 031 311 57 81

Brigitte Senn, Administration

brigitte.senn@nulliggh.ch | 031 311 57 81

Victor Senn, Projekte und Öffentlichkeitsarbeit

victor.senn@nulliggh.ch | 031 311 57 81

Viviana Abati

Viviana Abati

Psychologin, Gedächtnistrainerin und Leiterin Tinnitusgruppen

viviana.abati@nulliggh.ch | 079 667 70 88

Esther Affeltranger

Funktionskontrolleur für induktive Höranlagen

esther.affeltranger@nulliggh.ch | 079 252 02 65

Christine Bütikofer

Funktionskontrolleurin für Höranlagen

christine.buetikofer@nulliggh.ch | 031 311 57 81

Chantal Bussinger

Co-Leiterin Seniorentreffen

info@nulliggh.ch | 031 311 57 81

Benno Stucki

Funktionskontrolleur für induktive Höranlagen

benno.stucki@nulliggh.ch | 031 552 40 50

Grosser Rat: Lautsprecher-Durchsagen müssen schriftlich vermittelt werden.

Am vergangenen Mittwoch, 29. November 2023, hat der Grosse Rat über die Motion von Thomas Gerber (Grüne, Hinterkappelen) beraten. Darin wird der Kanton aufgefordert, in den öffentlichen Verkehrsmitteln wie Bus, Tram und Bahn eine schriftliche Anzeige der Lautsprecherdurchsagen auf einem Werbebildschirm zu realisieren.

Die Bau- und Verkehrsdirektion beantragte, die Motion als Postulat entgegenzunehmen. Eine Motion wäre verbindlich, doch wegen fehlender Unterstützung in der Ratsdebatte entschied sich Gerber, seine Motion in ein Postulat umzuwandeln. Die darauffolgende Abstimmung ergab 152 Ja-Stimmen bei insgesamt 160 Sitzen. Damit hat der Kanton Bern rund zwei Jahre Zeit, um in einem Postulatsbericht aufzuzeigen, wie der Kanton dieses Anliegen beurteilt.

Die Interessengemeinschaft Gehörlose und Hörbehinderte IGGH setzt sich für einen barrierefreien öffentlichen Verkehr ein und fordert die konsequente Umsetzung des Zwei-Sinne-Prinzips. Ausserordentliche Durchsagen müssen schriftlich zugänglich sein.

Das Behindertengleichstellungsgesetz vom 13. Dezember 2002 sah für die Unternehmen des öffentlichen Verkehrs eine Übergangsfrist von 20 Jahren vor, die nun Ende 2023 abläuft. Die zuständigen Akteure haben es versäumt, die notwendigen Massnahmen umzusetzen. Für hörbehinderte Menschen ist dies sehr ärgerlich.

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