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Offener Brief: Kanton Bern muss Live-Medienkonferenzen simultan in Gebärdensprache übersetzen.

 

offener briefViel zu spät erhielten Menschen mit einer Hörbehinderung die dringend benötigten Informationen und Anweisungen zur Corona-Epidemie. Eine weitere Unklarheit sind die unterschiedlichen Massnahmen in den einzelnen Kantonen. Deshalb informiert diese Webseite, was für den Kanton Bern gilt:

⇨ Offizielle Webseite zum Coronavirus des Kantons Bern

Im Kanton Bern waren die bisherigen live ausgestrahlten Medienkonferenzen und Radio Sendungen zur Pandemie nicht in Gebärdensprache zugänglich.

Deshalb schrieben die Beratung für Schwerhörige und Gehörlose Bern sowie die Interessengemeinschaft Gehörlose und Hörbehinderte IGGH einen offenen Brief an den Regierungsrat Pierre Alain Schnegg, der die Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion leitet.

Gefordert wird eine simultane Übersetzung und Untertitel der live ausgestrahlten Medienkonferenzen und Videobotschaften im Sinne der UNO-Behindertenrechtskonvention, die in Artikel 9 die Übersetzung von Live-Medienkonferenzen in Gebärdensprache verlangt.

⇨ PDF Offener Brief